DOMiD - Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland e.V.

Das Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland (DOMiD), ist ein gemeinnütziger Verein, der 1990 von Migrant*innen gegründet wurde. DOMiD beheimatet die bundesweit größte Sammlung von Objekten und Dokumenten, die die vielfältige Geschichte der Migration in Deutschland dokumentieren. Die laufende Sammlung ist aus der Zivilgesellschaft heraus entstanden und umfasst derzeit mehr als 150.000 sozial-, kultur- und alltagsgeschichtliche Zeitzeugnisse. DOMiD gehört mit Ausstellungen, Publikationen und Veranstaltungen zu den Vorreitern der Musealisierung von Migration sowie der Vermittlung von Migrationsgeschichte. Dabei steht der Verein für ein multiperspektivisches Geschichtsbild und setzt sich für eine inklusive Erinnerungskultur ein.
Gefördert vom Bund und dem Land NRW entsteht in den kommenden Jahren in Köln im Auftrag von DOMiD das Migrationsmuseum „Haus der Einwanderungsgesellschaft“. Für die Investitionskosten haben der Deutsche Bundestag sowie der Landtag NRW jeweils 22,13 Mio. € in ihre Haushalte eingestellt. Das Haus entsteht in dem Kölner Stadtteil Kalk auf dem Areal der ehemaligen KHD-Werke („Hallen Kalk“) in einer stillgelegten Industriehalle.
Der Verein ist politisch unabhängig und weltanschaulich neutral. DOMiD wird institutionell gefördert durch das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Köln.

Öffnungszeiten

DOMiD:
Montag bis Freitag 9 bis 16 Uhr

DOMiD Archiv:
Dienstag bis Donnerstag 9 bis 16 Uhr oder nach Vereinbarung. Anmeldung erforderlich.

Organisatorische Hinweise

Führungen auf Anfrage.

Barrierearmut

Informationen des Anbieters

Bitte sprechen Sie uns im Vorfeld an.

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